Editoren und andere Tools

Zuerst stellt sich die Frage, welches Entwicklungswerkzeug eingesetzt werden soll. "Netobject Fusions" z. B. ist für Leute geeignet, die weder HTML - Kenntnisse haben noch die Zeit sich damit zu beschäftigen. Er ist ein reiner Wysiwyg-Editor ohne die Möglichkeit, den Quelltext einzusehen und zu bearbeiten. Die Layout-Möglichkeiten sind allerdings beschränkt und bieten eigentlich nur die Auswahl unter verschiedenen fertigen Designbausteinen an. Wem das ausreicht, der kann damit ganz ansprechende Seiten bauen.

Für Leute mit Vorkenntnissen im Progammieren in HTML/DHTML und JavaScript sei die Standardadresse erwähnt - "Selfhtml" von Stefan Münz.

Wer schon Vorerfahrungen in HTML hat, wird die Editoren "Phase V" und "AFSS HTML-Designer" zu schätzen wissen. Den AFSS HTML-Designer gibt es bei www.kostenlos.de. Er lässt sich leicht finden, wenn man in das "Suchen"-Textfeld das Stichwort "html-editor" eingibt. Dieser Editor hat für Tabellen sogar eine Wysiwyg-Funktion. Das kann gerade bei komplexen Tabellen ganz hilfreich sein...

"Phase V" von Ulli Meybohm hat keinen Wysiwyg-Modus, aber bietet fast den gleichen Komfort wie der "Homesite", den es beim Erwerb von "Dreamweaver" leider nicht mehr mit dazu gibt. "Phase V" darf nicht kommerziell eingesetzt werden Eine gute Adresse für weitere freie Software ist die Uni Tübingen.

Leuten mit Geld und nicht so großem Interesse am selber Programmieren sei der Kauf eines guten Wysiwyg-Editors wie "Dreamweaver" empfohlen. Golive und Co. haben auch ihre Vorzüge, Golive schreibt aber proprietären Code in den Quelltext. Das kann beim Blick auf denselben leicht verwirren. Mit dem Microsoft-Editor Frontpage erstellte Seiten brauchen bei manchen Features überdies die sogenannten Frontpage Server - Erweiterungen, damit sie funktionieren.

Man sollte sich vor dem Kauf genau überlegen, für welchen Verwendungszweck man den Editor braucht. Freeware ist manchmal auch nicht schlechter als teure Markenware.

Allerdings hat teure Markenware auch so ihre Vorzüge ;-)... Mit Dreamweaver kann man sowohl im Wysiwyg-Modus als auch mittels Quellcode seine HTML-Seiten gestalten - ganz nach dem persönlichen Geschmack und Können. Man kann darüber hinaus über Dialogfelder und diverse Fenster verschiedenste Javascripte einbauen - ganz ohne Javascriptkenntnisse. Mit Hilfe der Zeitleisten-Animation lassen sich z. B. DHTML- Effekte zaubern, die es in sich haben. Wer Genaueres über die Fähigkeiten von Dreamweaver wissen möchte, dem sei mein Dreamweaver-Tutorial empfohlen.

Browsersizer

Browsersizer sind kleine Tools, mit denen man die Fenstergröße des Browsers einstellen kann. Voreingestellt sind die Standardgrößen 640 x 480, 800 x 600 und 1024 x 768, meist kann man aber auch eigene Auflösung zusätzlich angeben. So ein Programm kann man kaufen, aber auch umsonst aus dem Internet downloaden. Hinweise zur Wahl der richtigen Auflösung sind übrigens im Kapitel "Tipps" zu finden.

Shareware:

Reglo - Vereint Sizer und Lineal zum Ausmessen von Bildschirminhalten

Freeware:

Size-O-Matic - reiner Sizer