Grafik im Internet

Für das Internet müssen Grafiken komprimiert werden, um die Ladezeiten zu verkürzen. Üblich sind die Formate gif (verlustfrei) und jpg (verlustbehaftet).Trotzdem gilt auch dann, das sie sparsam eingesetzt werden sollten, damit der Surfer nicht zu lange auf die Seite warten muß. Eine Webseite sollte maximal 50 KB Speicherplatz brauchen - besser sind um die 30 KB. Für Fotos mit vielen Details ist es oft sinnvoller, eine kleine Vorschaugrafik zu erstellen und erst bei einem Mausklick auf dieselbe öffnet sich dann (nach und nach) die Grafik in voller Größe und Schönheit in einem extra Fenster. Programme für das Bearbeiten und Erstellen von Grafiken und Fotos fürs Web (und auch für den Print-Bereich) gibt es viele - allen voran Photoshop von Adobe. Allerdings ist der Preis auch entsprechend hoch.

Wenn keine größere Bildbearbeitung gebraucht wird, reicht für das Abspeichern von Fotos und Grafiken in das jpg oder .gif Format der kostenlose IrfanView aus. Für Leute mit einem höheren Bedarf an Bildbearbeitungs - Möglichkeiten, aber einem kleineren Geldbeutel sei Photoimpact erwähnt. Dieses Programm bietet fast alles, was man so fürs Web braucht, komprimiert sehr gut, kann aber leider nur sehr eingeschränkt im Desktop-Publishing - Bereich eingesetzt werden. Leute, die Photoshop kennen, brauchen bei Photoimpact unter Umständen etwas Eingewöhnungszeit.... :-) Für Photoshop-Kenner ist als Freeware-Alternative auch der Gimp für Windows bzw. unter Linux interessant. Unter MS$ läuft er allerdings ein bißchen instabiler als unter Linux.

Links zu den Downloadseiten:

Photoimpact testen

Grafikprogramme Freeware


Das richtige Grafikformat

Welches Format nimmt man für Fotos?

Im allgemeinen sind Fotos aus vielen Verläufen und Farbschattierungen zusammengesetzt. Für sie ist das .jpg - oder .jepg - Datenformat zu empfehlen. Das bedeutet, dass das Foto verlustbehaftet komprimiert wird. Die Bildinformationen werden durch Reduzierung überflüssiger Farbinformationen erzielt. Auf dem Bildschirm fallen die durch die Kompression enstandenen Verluste an Bildinformationen nicht auf. Brauchbare Ergebnisse liefern üblicherweise Kompressionswerte zwischen 75 und 65. Mit dem .jpg - Format lassen sich keine transparenten Bildbereiche definieren.Normalerweise sind Grafiken im .jpg - Format nicht mehr weiterverarbeitbar, da durch die nochmalige Reduzierung beim Abspeichern die Bildqualität zu stark abnimmt. Photoshop liefert allerdings hier durchaus brauchbare Ergebnisse. Inzwischen ist ein neues Kompressionsverfahren entwickelt worden, das jpg-2000 - Format. Es liefert noch bessere Ergebnisse als das alte Verfahren, zudem lassen sich eine interessante neue Gestaltungseffekte erzielen. Der neue Photoimpact 7.0, der im November 2001 herausgekommen ist, unterstützt dieses Format schon.

Das berühmte "Gif"

Auch das .gif - Format liefert eine verlustfreie Kompression für Webgrafiken. Man verwendet es für Zeichnungen und Textgrafiken mit größeren einfarbigen Bereichen. Die Bildgröße wird hier durch die Reduktion der Farbtiefe (= Anzahl der Farben) verringert. Je nach Anzahl der im Bild enthaltenen Farben wählt man den Kompressionswert aus. Die Spannweite reicht von zwei bis zu 256 Farben. Gif - Grafiken lassen sich weiterverarbeiten und auch in andere Formate zurückverwandeln. Gifs können transparente Bereiche enthalten.

Was ist das .png - Format?

Das .png - Format lässt sich sehr vielseitig einsetzen und wäre eine gelungene Synthese zwischen dem .jpg - und dem .gif - Format. Hiermit kann man Fotos und Strichzeichnungen gleichermaßen komprimieren und sogar transparente Bereiche definieren. Da aber nur die neueren Browser das .png - Format darstellen können, meist aber auch die älteren Browser eine Chance erhalten sollen, die Webseiten korrekt darzustellen, hat sich das .png - Format bisher nicht so recht durchsetzen können.